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Unser HÖRLITZ in der Gemeinde Schipkau

Unsere Geschichte

 

 


Hörlitz
 (sorbisch: Wórlica, von 1974 bis 1990 Senftenberg-West) ist ein Ort im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz und ein Teil der Gemeinde Schipkau.

Es liegt westlich der Stadt Senftenberg in der Niederlausitz. Hörlitz wurde im Zuge des Braunkohleabbaus teilweise devastiert.

 

 

Hörlitz wurde im Jahr 1447 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname ist von dem sorbischen Wort „hodlaŕ“ für „Adler“ abgeleitet.[2] Land- und Teichwirtschaft sowie der Weinanbau in der Hörlitzer Flur, einem eiszeitlich entstandenen Höhenzug nördlich des Urstromtals der Schwarzen Elster, waren die Haupterwerbsquelle der überwiegend sorbischen Bewohner. 

Im Jahre 1867 wurde bei Senftenberg der erste Braunkohlentagebau in Betrieb genommen. In der Folge entstanden weitere Tagebaue und Brikettfabriken in der Nähe des Ortes.

 

Ab 1935 wurde der alte Ort Hörlitz durch den Tagebau Marga der Ilse Bergbau AG von Brieske her kommend überbaggert. 500 Einwohner wurden umgesiedelt. Bereits zuvor war in der Hörlitzer Flur im Umfeld der Brikettfabriken „Meurostolln“ und „Senftenberger Stadtgrube“ eine neue Siedlung entstanden.

 

Diese Streusiedlung wuchs durch Umsiedlungen aus dem alten Hörlitz und wurde so zum heutigen Ort Hörlitz (früher Paradies). Ab 1958 kam es zu einer erneuten Umsiedlung der Anwohner. Der Aufschluss des neuen Tagebaus Meuro begann direkt am Rande des Ortes. 400 Einwohner mussten umgesiedelt werden.

 

Am 1. Januar 1974 wurde Hörlitz nach Senftenberg eingemeindet. Am 6. Mai 1990 erfolgte die Ausgliederung aus Senftenberg.[4] Zum 31. Dezember 2001 schloss sich Hörlitz mit den Orten Annahütte, Meuro, Schipkau, Drochow und Klettwitz zur neuen Gemeinde Schipkau zusammen.

 

 

Quelle: Wikipedia